Fördermöglichkeiten- finanzielle Unterstützung für Fortbildungswillige

Viele berufliche Fort- und Weiterbildungen werden von unterschiedlichen Institutionen finanziell bezuschusst, wenn die Antragsteller entsprechende Kriterien erfüllen. Dabei gibt es sowohl bundesweite Fördermöglichkeiten als auch solche, die nur innerhalb eines bestimmten Bundeslandes bestehen.

Bundesweit können sich Arbeitsuchende und solche, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, die komplette Umschulung über einen Bildungsgutschein finanzieren. Dieser wird von der Bundesagentur für Arbeit oder vom JobCenter ausgegeben und kann beim zuständigen Arbeitsberater beantragt werden.

Eine bundesweite Maßnahme für Berufstätige ist das Meister- BAföG. Dieses kann für eine Weiterbildung beispielsweise zum Bilanzbuchhalter, Steuerfachwirt oder Wirtschaftsfachwirt beantragt werden. Die Höhe der finanziellen Förderung erstreckt sich dabei auf die Höhe der Kurs- und Prüfungsgebühren.

Ebenfalls bundesweit werden Prämiengutscheine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben. Voraussetzung für die Vergabe sind eine Erwerbstätigkeit und ein Jahreseinkommen, das nicht mehr als 20.000 Euro betragen darf. Es werden 50% der Kursgebühren, maximal jedoch 500 Euro übernommen.

Teilnehmer mit Hauptwohnsitz in Brandenburg können statt des Prämiengutscheins auch einen Bildungsscheck bei der ILB (Investitionsbank des Landes Brandenburg) beantragen. Durch diesen können 70 % der Kursgebühren finanziert werden.

In Hamburg wird der Weiterbildungsbonus für Beschäftigte in kleineren Unternehmen (bis 249 Mitarbeiter) angeboten. Hierbei werden ebenfalls 50 % der Kursgebühren übernommen. Die Höchstgrenze der Förderung liegt bei 750 Euro. 

Fördermöglichkeiten für Steuerberaterkurse in Sachsen. Sie erhalten bis zu 80 % der Kursgebühren von der SAB erstattet. Wir beraten Sie vor Ihrer Entscheidung für das Kursangebot der GFS gern zu dem Angebot der Sächsischen Aufbaubank (SAB).

Weitere Bundesländer, die Berechtigten entsprechende Zuschüsse gewähren, sind beispielsweise Schleswig- Holstein, Sachsen und Niedersachsen.


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